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Josiah Manzi 

Geboren 1931 in Mvurwi, Nord-Zimbabwe

Der Sohn malawischer Immigranten schloss sich 1967 der Künstlergemeinde Tengenenge an, begann autodidaktisch mit der Bildhauerei und erarbeitete sich schnell einen unverwechselbaren Stil.

Aufgrund seiner originellen Skulpturen etabliert er sich als einer der führenden Bildhauer der Gemeinschaft, erhielt nationale Preise und Ehrungen innerhalb der jährlich stattfindenden Zimbabwe Heritage Exhibition. Ab Mitte der 1980er Jahre folgten internationale Ausstellungen in Australien und Europa. Im Gegensatz zu anderen Bildhauern der ersten Stunde blieb er trotz künstlerischen Erfolges in Tengenenge und ist heute der namhafteste dort arbeitende Künstler.

Josiahs Skulpturenwelt ist ein Mikrokosmos skurriler Geschöpf: groteske Fabelwesen mit Froschkopf, Stirnhöcker und dreizehigen Füßen, anatomische Wunder mit deplatzierten oder überdimensionierten Extremitäten, Menschen, die zu Antilopen oder wie bei Man Turning into a Rhino zu Nashörnern metamorphosieren. Seine Figuren strahlen eine heitere Gelassenheit aus, so, als sei für sie der Prozess der Metamorphose ein ganz normaler Vorgang und nur für den Außenstehenden ungewöhnlich.

Auswahl nationaler und internationaler Ausstellungen:
  • 1968/1986/1992,u.a. Annual Art Exhibition, National Gallery, Harare
  • 1980 Tengenenge Stone Sculptures from Africa, Feingarten Galleries, Los Angeles
  • 1981 Art from Africa, Commonwealth Institute, London
  • 1985 Stone Sculptures from Zimbabwe, Irving Sculpture Gallery, Sydney
  • 1993 Talking Stones II, The Contemporary Fine Art Gallery, Eton
  • 1994 Ludwig Forum für internationale Kunst, Aachen
  • 1995 Shona Sculpture from Zimbabwe, CCA Galleries, London
  • 2000/2001 Seele in Stein, Museum Alpin, Pontresina