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Henry Munyaradzi

1931 - 1998
 
Geboren in Chipuriro (Guruwe) im Norden Rhodesiens begann Henry Munyaradzi 1967 seine Karriere in der Künstlergemeinde Tengenenge und wurde schon bald zu eine derer bekanntesten Mitglieder.

Bereits 1968 wurden erstmals seine Werke in der Nationalgalerie in Salisbury (dem heutigen Harare) gezeigt. Ausstellungen im Musée Rodin in Paris und im New Yorker Museum of Modern Art begründeten Anfang der 1970er Jahre sein internationales Renommee. Um unbeeinflusst seinen individuellen Stil weiterentwickeln zu können, verließ er 1975 Tengenenge. Von 1985 bis zu seinem Tod 1998 lebte und arbeitete er zurückgezogen auf seiner Farm in Ruwa südöstlich von Harare.

Henrys Stil ist unverwechselbar. Sein Markenzeichen: Ein auf klare geometrische Linienführung reduziertes Gesicht, das trotz minimalistischer Geometrie lebendig wirkt. Die Stärke seines Werkes liegt in der Reinheit der Form, dem Respekt für die Individualität des Steins sowie der Genialität, mit der er das „Henry-Gesicht“ einsetzt, um seine Skulpturen zu beseelen.

Auswahl internationaler Ausstellungen
  • 1968/69 New African Art; the African Workshop School, Museum of Modern Art, New York
  • 1970 Sculptures Contemporaine de Vukutu, Musée d´Art Moderne, Paris
  • 1971 Sculptures Contemporaine de Shonas d´Afrique, Musée Rodin, Paris
  • 1979 Kunst aus Afrika, Staatliche Kunsthalle, Berlin
  • 1981/1984/1986 Art from Africa, Commonwealth Institute, London
  • 1990 Contemporary African Artists; Afro-American Historical/Cultural Museum, Philadelphia
  • 1990 Biennale de Venezia, Venedig
  • 1991/1992 Zeitzeichen, Neue Kunst aus Afrika, Museum für Völkerkunde, Frankfurt
  • 1992 Expo 92, Sevilla
  • 1998 Zimbabwe, Stenen Getuigenissen, Afrika Museum Tervuren